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Protest gegen BILD-Zeitung. SZ-Redakteure lehnen Henri Nannen-Preis abEr ist der renommierteste Peis für investigativen Journalismus. Und das Springer-Blatt BILD wurde ausgezeichnet. Zusammen mit drei Redakteueren der süddeutschen Zeitung, die sich weigerten, den Preis entgegenzunehmen. Mit Buhrufen wurde die Verkündung begleitet. Genaueres im Spiegel |
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Wahldebakel der CDU in NRW. Aber auch das wird an Merkel abprallenFirst we take NRW, then we take Berlin? Die SPD ist im Siegesrausch nach dem gestrigen Sonntag. Die CDU erlebt ein Wahldebakel und nährt bei den Sozialdemokraten auch die Hoffnungen einer sozialdemokratischen Kanzlerschaft. Doch auch diese Wahl wird an Merkel abprallen und ihr womöglich gar nicht schaden. Röttgen hat gleich Minuen nach der Wahl alles auf seine Kappe genommen. Während er dafür allseitig gelobt wurde, war aber eigentlich nichts anderes zu erwarten. Er wäre ja wohl sowieso wieder gegangen, ausser er wäre Ministerpräsident geworden. So hat er aus der Not eine Tugend gemacht und die Kanzlerin ganz aus der Schusslinie genommen. Christian Lindners Wahlerfolg untermauert die Politik der Kanzlerin womöglich. Denn schnell wurde erklärt, das alles am unglücklichen Auftreten des Umweltministers festzumachen ist, sich die Positionen von Röttgen und Lindner eigentlich kaum unterscheiden. Der neue FDP-Star konnte es eben besser vermitteln. Leichte Vibrationen, aber keine Erschütterung sieht auch Stefan Rein |
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Bankenschwindel als PR-Coup. Wie aus der Finanz- eine Schuldenkrise gemacht wurdeMit ihrer Casinopolitik waren die Banken die Urheber der Finanzkrise. Und dieses "Urheberrecht" hat die Finanzindustrie mit einer perfekten PR-Kampagne an die "Staastschuldenkrise" weitergegeben. Die Verursacher der Krise haben die Schuld einfach an die "Verbraucher" weitergegeben. Die nun gängige Leseart: Die Staaten haben über ihre Verhältnisse gelebt. Wie aus der Finanz- eine Schuldenkrise gemacht wurde, verweist Wilfried Herz in senem Artikel im Cicero. |
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Das wird nix. Sechs Gründe, warum Röttgen in NRW schon verloren hatPetra Sorge hat auf Cicero sechs Gründe zusammengestellt, warum Norbert Röttgen wohl jetzt schon als der große Wahlverlierer in NRW feststeht. Neben dem mitnehmen aller möglichen Fettnäpfe hat er sich viele Feinde in der CDU gemacht und obwohl er ehrgeizig ist, scheint er nicht zu wissen, was er will. Und wenn er Pech hat, verliert er nicht nur in NRW die Wahl, sondern auch noch seinen Job in Berlin, von Kanzlerambitionen gar nicht zu sprechen. |
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In der Mittagspause. Die besten Zeiten zum Posten auf Facebook, Twitter und Co.URL-Verkürzer Bit.ly erhebt anhand der eigenen Statistiken die idealen Zwischerzeiten für Facebook und Twitter. So sind die meisten Frequentierungen bei Twitter Montags bis Donnerstag zwischen 13-15 Uhr. Nachts geht nicht viel wie auch am Wochenende. Bei Facebook ist es ähnlich. Ideale Zeiten sind zwischen 13 und 16 Uhr. Auch hier ist es Nachts und am Wochenende eher mau. Ausführlich findet ihr die Bit.ly-Ergebnisse bei T3n |
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Zankapfel Urheberrecht: Der ungelöste Grundwiderspruch der PiratenIn einem Artikel auf Carta beschäftigt Wolfgang Michal mit dem Urheberrecht aus Sicht der Piraten. Einerseits wollen sie das Urheberpersönlichkeitsrecht in vollem Umfang erhalten, andererseits die vermeintliche nichtkommerzielle "Umsonstkultur" im Internet erhalten. Wie sie diesen Spagat schaffen wollen, darauf haben die Piraten derzeit keine Antwort. Michal zerbröselst die Forderungen der Piraten argumentativ und hält ihnen die Widersprüchlichkeit ihrer Forderungen vor. |
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Weltverbesserung durch digitale Vernetzung? Über den naiven Glauben der NetzgemeindeJohannes Thumfart beschäfigt in der TAZ die Frage, ob durch digitale Vernetzung die Welt verbessert werden kann und betrachtet den bedingungslosen Galuben daran als naiv. Im Internet tummeln sich Weltveränderer jeglicher Coleur. Von Islamisten, Rechtsradikalen über Konservative, Sozialisten bis zum Gut-Menschen. Jeder befriedigt seine Zielgruppe mit Vernetzung und Ideologien in seine entsprechende Richtung. "Das Internet hat genausowenig EINE politische Stimme, wie das Fernsehen. |
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Nach abgesagten Neuwahlen. Droht jetzt ein Erstschlag Israels gegen den Iran?Nahost-Experte Lüders erwartet mit dem neuen ultranationalistischen Regierungsbündnis Netanjahus einen baldigen Erstschlag Israels gegen den Iran, mit dem Ziel, diesen als Regionalmacht auszulöschen. Mit nicht absehbaren, verheerenden Folgen. Auf Deutschlandradio Kultur gibt Lüders Susanne Borg ein Interview. |
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Letzte Chance NRW. Droht das Projekt Linkspartei zu scheitern?Nach Schleswig Holstein könnte die Linkspartei auch den erneuten Einzug ins Parlament in NRW verpassen. Taumelt die Partei im Wesen ihrem Ende entgegen? Das beschäftigt Peter Laurin im Cicero und sucht nach Gründen. Aber für ihn ist das Scheitern nicht überraschend, sondern das es wohl jetzt erst geschieht. |
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Tyrannei der Masse. Sind die Piraten verkappte Postdemokraten?Ein Sammelband "Unter Piraten" beschäftigt sich wissenschaftlich mit dem Erfolg der jungen, erfolgreichen Partei und kommt zum Teil zu gewagten Thesen. Im Cicero rezensiert Petra Sorge den Ende Mai erscheinenden Sammelband, der unter anderem zum Fazit hat, das die Piratenpartei "den schon länger bestehenden postdemokratischen Tendenzen in der Gegenwart zu einer politischen Rationalität" verhilft und eine vollständige Identität von Herrschern und Beherrschten anstreben |
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Vergleich europäischer Großstädte. In Deutschland ist die Integration für Zuwanderer am einfachstenWie eine Studie des ersten "Immigrant Citizen Survey" feststellt, haben es Zuwanderer in Deutschland am einfachsten, sich in den Arbeitsmarkt zu integrieren. "In Deutschland ist die Arbeitssuche für Menschen aus Nicht-EU-Ländern leichter" wie auch Thomas Huddleton von der Migraion Policy Group gegenüber Welt-Online bestätigt. Für die Studie wurden mehr als 7000 ausländische Arbeitnehmer in 15 Großstädten von 7 EU-Ländern befragt. Detailliertes bei Welt-Online von S. Bolzen und C. Ehrenstein |
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Abmahnungen gegen Blogger. Schadensersatz ohne erkennbaren GrundIst die Abmahnwelle gegen Blogger Schutz des Urheberrechts oder nur Geldmache? NDR berichtet von Abmahnungen gegen Blogger ausgerechnet von Nachrichtenagenturen. So wurden Blogs gegen Rechtsextremismus abgemahnt, weil sie Arikel verlinkten, obwohl sie Urheber kenntlich machten. Eine Praxis, bei der es für Blogger um ihre Exitenz geht. Auf NDR ist auch ein Inerview mit Hermann Lindholst, Anwalt für Urheber- und Medienrecht zu sehen. |
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Ausbeutung der Leistungsträger? Ein Plädoyer für einen neuen LiberalismusVera Lengsfeld plädiert auf "Die Achse des Guten" in ihrer Kolumne "Für den Freiheitssinn" für einen neuen Liberalismus. Fasziniert von der liberalen Idee führt sie unter anderem an, das im Gegensatz zum 19. Jahrhundert, als die Arbeiter ausgebeutet wurden, in der heutigen Zeit die Leistungsträger ausgebeutet werden und klagt, das der heutige Wohlfahrtsstaat eine abgeschwächte DDR sei: Der heutige Wohlfahrtsstaat beruhe "auf einer mächtigen Regierung, einer umfassenden Regelung wirtschaftlichen Handelns, einer Gängelung menschlichen Verhaltens und auf der Umverteilung des Eigentums im grösstmöglichen Umfang, so dass die Leistungseliten lieber zweimal schlucken als aufbegehren" |
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Piraten, Lafontaine, Medien-Ignoranz. Die Leiden der LinkenProfessionell, unangepasst, erfolglos. Trotz vorhandener Alleinstellungsmerkmale fasst die Linkspartei anscheinend keinen Fuß mehr. Und mit den Piraten ist ein harter Konkurrent aufgetaucht, vor allem ein medienwirksamer. Deswegen sind wohl auch die Reaktionen bei den Linken gegenüber den Politausteigern eher verhalten. "Eine gefährliche, populistische Partei" sei sie, so wird NRW-Fraktionschefin Bärbel Neumann auf Zeit-Online zitiert. Michael Schlieben beschreibt die derzeitigen "Leiden" in seinem Artikel |
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Leistungsschutzrecht. Verwertungsindustriekonformes Urheberrecht nur in Diktatur möglichBerhold Seliger beschäftigt das Urheberrecht im Freitag und stellt fest, das es beim derzeitigen Streit vorrangig um die Interessen der Musik-Industrie geht und nicht um die des Urhebers. Doch ein verwerungsindustriekonformes Internet kann nur mittels eines gigantischen Überwachungsapperates und in einem autoritären Staat gestaltet werden. Gleichzeitig räumt er mit dem Ur-Märchen der Umsonstkulur im Internet auf und stellt einen Fünf-Punkte-Plan für ein zeitgemässes Urheberrecht vor. |
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Putin und seine deutschen Komplizen. Ist Gazprom ein geheimes russisch-deutsches Kartell?Die Frankfurter Rundschau beschäftigt ich mit dem investigativen Bericht Jürgen Roths über das Gasriesen Gazprom. Dieser Bericht enthüllt die Verstrickungen des Konzerns mit Politik und Mafia. Ebenso dass das Unternehmen einen eigenen Nachrichtendienst und quasi eine eigene Armee unterhält. Und immer wieder finden sich ehemalige ranghohe deutsche Politiker in Führungspositionen des Unternehmens wieder, unter anderem Ex-Kanzler Gerhard Schröder, Ex-Verteidigungsminister Volker Rühe, Ex-kanzleramtsminister Horst Teltschik und Henning Voscherau |
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Droht in Griechenland der Rückfall in eine Diktatur? Über die Folgen finanzpolitischer FehlerIn seiner Kolumne beim Spiegel beleuchtet Wolfgang Münchau die Lage in Griechenland. Er sieht Parallelen zu den finanzpolitischen Fehlern der Weimarer Republik mit den entsprechenden Folgen. Der Worst case wäre ein Rückfall in die Diktatur, wenn die "prozyklische Wirtschaftspolitik in einem System fester Wechselkurse ohne Euro-Bonds und ohne automatische Transferleistung" fortgesetzt wird. |
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Kritik an Heimlichtuerei. Geheimtreffen zu "Sicherheitfragen" in MünchenInternationaler polizeilicher Datenaustausch und Migrationsabwehr sollen die vorrangigen Themen eines "Geheimtreffens" von den sechs Innenministern der einwohnerstärksten EU-Mitgliedsländer, der EU-Kommission und der US-Heimatschutzbehörde sein. Aber auch die Aufweichung des Schengen-Abkommens und mehr Druck auf Griechenland könnten die Themen sein. Auf Telepolis beschäfigt Mathias Monroy das Treffen. |
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Inder als Versuchskaninchen für die Pharma-Konzerne. Erst der Test, dann die MoralLasche Gesetzgebung, hohes Ansehen der Ärzte, Armut und chaotisches Gesundheitssystem. Indien ist ein Paradies für klinische Tests der Pharmaindustrie. Das berichtet Nicola Kuhrt auf Spiegel.de. Trotz Milliarden-Gewinne der Pharmakonzerne ist die Entwicklung neuer Arzneimittel sehr teuer und unterliegt strengen Auflagen in westlichen Industrieländern. Diese Auflagen zum Schutz der Testpersonen können in Indien wohl gut umgangen werden. Innerhalb von drei Jahren sind 1725 Inder während und an den Folgen von klinischen Tests gestorben. Weiter beim Spiegel |
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Wie unabhängig ist die EU-Lebensmittelbehörde? Wenn Lobbyisten Verbraucher "schützen"Die EU- Lebensmittelbehörde Efsa soll den Gesundheitsschutz der europäischen Verbraucher und die Sicherheit der Lebensmittel- und Futermittelkette gewährleisten. Doch die Behörde gerät immer wieder in die Kritik wegen ihrer engen Verbindungen zur Lebensmittelindustrie. Der Wechsel der Präsidentin des Verwaltungsrates der Behörde zu einem Lobbyistenverband heizt nun die Diskussion über die Unabhängigkeit der Behörde an. Zudem wurde eine Ex-Monsato-Mitarbeiterin für den Aufsichtsrat vorgeschlagen. Im Stern berichtet Lea Wolz über die Verwicklungen |
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Der neue Marktplatz Internet als Partei? Die Piraten als kapitalistische AvantgardeAm Phänomen Piratenpartei scheiden sich die Geister. Erst Recht an dem scheinbaren Fehlen einer zentralen Idee. Alles kann, nichts muss. Auch Hans-Martin Lohmann beschäftigen die politischen Aufsteiger in der Berliner Zeitung. Zusammengefasst sieht Lohmann in der Partei ein Generationenphänomen. Zwar wird hier und da "über Basisdemokratie und erweiterter Teilhabe gesprochen", in Wahrheit sei die Partei aber eine Art Interessenverband der Unternehmer und Konsumenten des immer mächtiger werdenden Marktes Internet, der seine gewichtige Rolle einfordert, eine "kapitalistische Avantgarde".
"Marxistisch gesprochen, stehen die Piraten für eine Veränderung der Produktionsverhältnisse zugunsten jener Produktivkraft, die deren Grenzen erkennbar zu sprengen sich anschickt." Genaueres in der Berliner Zeitung |
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Der Fall Ariane Friedrich. Über schnelle Vorverurteilungen, öffentliche Pranger und die Grenzen des RechtsAriane Friedrich ist Hochspringerin und Polizeikommissarin. Sie geriet in die Schlagzeilen, weil sie die an sie gerichtete obszöne Mail inklusive vermeintlichen Bild mit pornographischen Inhalt eines Facebookfreundes auf der Socialmedia-Plattform veröffentlichte. Begründung der Polizeikommissarin: "Ich wurde in der Vergangenheit beleidigt, sexuell belästigt und einen Stalker hatte ich auch schon." Die Veröffenlichung blieb nicht ohne Folgen für den vermeintlichen Täter. Die mediale Öffentlichkeit stellte ihn an den Pranger. Doch der beteuert seine Unschuld, sein Account wurde schon mehrmals gehackt. Das gerade Ariane Friedrich als Polizeikommissarin solch eeine Vorgehensweise wählte, beschäftigt unter anderem Bettina Hammer auf Telepolis. |
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