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Bye-Bye, Facebook. Freunde treffen statt Freunde adden? Prioritäten auch bei Social Medias |
Sie brauchen meist nicht viele Worte, um ihren Entschluss zu begründen.
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Willi ist am 16. November aus Facebook ausgestiegen, weil: "überdrüssig".
Stefan ist aus MeinVZ am selben Tag ausgestiegen: "Weil es einfach MEIN Leben ist und es nur MICH was angeht."
Richard ist am 17. November ausgestiegen: "weil niemand so viele freunde braucht!"
Wer sein Leben im Sozialen Netzwerk beendet, schreibt keinen Abschiedsbrief, sondern eine finale Statusmeldung. Kurz, knapp und dennoch schmerzvoll. |
Kunst & Kultur \ sz. deutschland 05.12.2009 09:30 Eingetragen am 05.12.2009 |
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Zehn Nächte für den Animationsfilm. 3sat startet am Dienstag einen Programmschwerpunkt über anspruchsvolle Animes
Es ist nicht der erste Exkurs des öffentlich-rechtlichen Senders in
die bunte Anime-Welt: Zwischen dem 20. und 29. Juli legt 3sat seinen
Programmschwerpunkt wieder auf Trickfilme. Mit Ferienprogramm hat das
aber wenig zu tun. Der Sender hat die Rechte an acht anspruchsvollen
Animationsfilmen in Spielfilmlänge sowie für etliche Kurzfilme
eingekauft.
Aus Japan kommt die kunstvoll verschlungene Geschichte Das
wandelnde Schloss des Oscar-Preisträgers Hayao Miyazaki aus dem
Jahr 20 |
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Schulterschluss: Gruppen im Tacheles gemeinsam gegen Kulturverödung Mitte Nach dem Schulterschluss aller Künstler, Gruppen und
Projekte im Tacheles bei der Megaspree-Demo ging es
schon am Mittwoch, 14.07., in die nächste Runde: Erneut scheiterte der Räumungsversuch
eines Teilgeländes des Tacheles durch die mit dem
Security-Unternehmen Shelter angerückte
Zwangsverwaltung, die weiterhin konsequent auf Eskalation setzt. Die
legendäre Metallwerkstatt ist vorläufig gerettet!
Die Zermürbungs- und Spaltungsstrategie der [b]Anti-Kul |
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Wie gut ist Ihre Schreibe? Ein neues Webtool vergleicht den eigenen Schreibstil mit jenem berühmter Autoren. Jetzt übt sich das Internet schon in Stilkritik. Eine Website namens
«I write like» bietet Usern die Möglichkeit, die eigene Schreibe
einstufen zu lassen. Als Referenzen dienen berühmte Autoren wie Charles
Dickens oder Arthur Conan Doyle. Aber auch Schriftsteller, die einen
weniger gepflegten Stil aufweisen, wie zum Beispiel Dan Brown, sind im
System.
Das Gratisprogramm, das es bisher erst in englischer
Sprache gibt, stammt von der Softwareschmiede Coding Robots. Die
Handhabung ist denkbar ei |
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Mit Superman auf Nazi-Jagd. Berlins Jüdisches Museum geht der «jüdischen Farbe des Comics» nach Joachim Güntner ⋅ Vor der Tür der Ausstellung «Helden, Freaks
und Superrabbis» empfängt Superman die Besucher. Mehr als mannshoch ist
die Statue im typischen blau-roten Dress, und grosse Wucht strahlt sie
aus. Allerdings hat das Jüdische Museum in Berlin die Figur auf den Kopf
gestellt, was den Anschein erweckt, als sei Superman, anstatt wie
gewohnt die Welt zu retten, gerade dabei, sich nach vollendetem
Sturzflug unangespitzt in den Boden zu rammen. Die Prise Ironie, welche
die |
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Buch „Gleichheit ist Glück“. Die Ode an den Egalitarismus als Manifest für eine neue Gesellschaft? Die nächste "Große Idee"
In der internationalen Debatte wird Richard Wilkinsons und Kate
Picketts „Gleichheit ist Glück“ bereits als „game changer“ gesehen: Was
passiert da eigentlich gerade?
Schon lange nicht hat ein Buch in
gesellschaftswissenschaftlich und politisch interessierten Kreisen
derart eingeschlagen wie Gleichheit ist Glück von Richard Wilkinson und
Kate Pickett. Es ist, als eröffneten sie uns einen neuen Blick auf
unsere Gesellschaften. Als fiele uns etwas wie Schuppen von den Au |
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Phänomen "Hipster". Über eine tragische Rolle der Gegenwart, die niemand spielen will, obwohl sie überall herbeigeredet wird Cool unter Coolen
Ob Williamsburg, Södermalm oder Berlin-Mitte: Der Hipster
ist unter uns. Oder nicht? Über eine tragische Rolle der Gegenwart, die
niemand spielen will, obwohl sie überall herbeigeredet wird.
Wer in den vergangenen Jahren, Monaten, Tagen, Stunden auch nur
mit einem halben offenen Auge durch die Presse, das Internet, die Welt
gestolpert ist, der hat überall dort, wo es um die Frage ging, wo denn
so etwas wie der Puls der Gegenwart schlage, immer s |
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Teufel, Gott und Kaiser – Dieter Wedels Sparversion der Nibelungen in Worms Wenn in des Sultans Harem die Mädels mit den
Hüften kreisen
Was haben die Salzburger, was die Wormser in der schönen deutschen
Pfalz nicht haben? Der spätromanische Kaiserdom St. Peter
am Rhein ist eindeutig die gewaltigere Kulisse als das barocke Dingsda
an der Salzach, das obendrein nur den rangniederen Heiligen Rupert und
Virgil geweiht ist. Und was ist schon das moralinsauere
Jedermann-Spektakel gegen den Psycho-und-Sex-Krimi der
Nibelungen-Sippschaft.
Da mag die Buhlschaft noch so vi |
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Der Konsument als Produzent: Das Melt-Musikfestival in Ferropolis führt ins Herz der Biopolitik.
Optimiere dich selbst
Der Konsument als Produzent: Das
Melt-Musikfestival in Ferropolis führt ins Herz der Biopolitik. Das
Event berichtet in Blogs gleich über sich selbst.
Die
erste Neuerung, die dieses Jahr ins Auge sticht, sind die Leute in
blauen T-Shirts mit Festival-Logo auf der Brust und der Aufschrift auf
dem Rücken: „Ich bin freiwillig hier!“ Freiwillig? Wer wäre denn nicht
freiwillig hier? Die Musikliebhaber, die aus Schweden und Schottland
anreisen, weil das Elektr |
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Menschenrechte sind kein Kulturimperialismus des Abendlandes. Otfried Höffe, Leiter der Forschungsstelle Politische Philosophie an der Universität Tübingen, setzt sich mit dem Vorwurf des "Kulturimperialismus" durch das Abendland gegenüber anderen Kulturen auseinander. Höffe sieht die interkulturelle, universale Geltung der Menschenrechte und folgert daraus ein Diskriminierungsverbot durch jede Kultur gegenüber Mitgliedern anderer Kulturen. |
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Nackt und sich selbst verletzend. Die Eröffnung des Internationalen Tanzfestivals Wie man Zuschauern Impulse zum Nachdenken bietet, man seine Besucher
dadurch gleichsam aktiviert, zeigt derzeit wortverspielt "Theater der
Welt" mit programmatischen Buchstabendrehern, die unter anderem Theater zum
Thaeter und ergo Täter machen. Auch das gerade eröffnete Wiener
Impulstanz-Festival aktiviert seine Zuschauer – und macht sie zu
Mit-Tätern.
Schon deshalb, weil neben den Performances im kommenden Monat auch
über 150 Workshops angeboten werden. "Life is a workshop!" Die meisten
F |
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Animationsfilm "Konferenz der Tiere". Die Tierwelt probt den Aufstand in 3D Es ist furchtbar heiß, die Sonne brennt vom Himmel, das Wasser bleibt
aus, es ist nichts zu trinken da. Das könnte durchaus eine Beschreibung
der aktuelle Wetterverhältnisse sein. Tasächlich ist es aber der Beginn
eines Aufstandes in der Tierwelt gegen die Menschen. Zu sehen im ersten
deutschen 3D-Animationsfilm "Konferenz der Tiere".
Die Tiere in der afrikanischen Savanne wundern sich: Wo bleibt das
Wasser? Längst hätte es durch eine Schlucht aus den fernen Bergen kommen
müssen. Der Dur |
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"Kunst ist auch nur eine Form von Arbeit". Sebastian Horsley sprach über Punkrock, Kunst und kein Leben nach dem Tod.Am 17. Juni starb der "letzte Dandy"
Sebastian Horsley im Alter von 47 Jahren. Mit seiner Autobiographie - im
vergangenen Jahr unter dem Titel Dandy in der Unterwelt auf
deutsch erschienen - war er gerade erst einer breiteren Öffentlichkeit
bekannt geworden. In KONKRET 8/09 sprach er über Punkrock, Kunst und
kein Leben nach dem Tod.
KONKRET: In deinem Buch beschreibst du
die Punkszene Mitte der Siebziger als eine Art Erweckungserlebnis. Hat
Punk dein Leben verändert?
Horsley: M |
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Das Käthchen von Heilbronn - Die Vor-Ort-Inszenierung von Alejandro Quintana  Heimkehr und Flucht des Käthchen von Heilbronn
Man hat ihm die Haare in festen Zöpfen gebändigt und es in ein
blau-weißes Kleid gesperrt. In seiner Heimat, in der kleinen
schwäbischen Großstadt Heilbronn ist das Käthchen eine echte Marke! Bei
allerlei folkloristischen Anlässen tritt es gleich mit zwei
Stellvertreterinnen
auf und manchmal gar als kompletter Hochzeitszug! In den Konditoreien
finden sich seine Zöpfe aus Schokolade gegossen. Und der
Kulturbürgermeister wird nicht müde zu erwähnen, |
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Butter als Waffe. John Lydon, ehemaliges Mitglied der Sex Pistols, kämpft heute darum, wahrgenommen zu werden. Es ist zwei Uhr nachmittags und John Lydon hängt auf dem Sofa, trinkt
Bier und verfolgt auf seinem Fernseher die Fußball-WM. Nun gut. Bei
einem schrägen Künstler, der sich früher als „Anarchist“, „Antichrist“
und “potentielle Wasserstoffbombe“ bezeichnete, kann man wohl davon
ausgehen, dass der Lebensstil etwas lockerer ist. Wirklich bemerkenswert
aber ist, dass er immer noch wütend ist; wütend darüber, dass die
dumme, ignorante Welt nicht sieht, dass ein 54 Jahre alter,
anglo-irischer Punk mi |
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Gab es auch in der Literatur eine Zensur? Eine Marbacher Tagung fragt nach den Grenzen der Kunstfreiheit.Der Justitiar sitzt in jedem Hinterkopf
In Deutschland wurden zwischen 1950 und 1968 viele Millionen Briefe
zensiert und aus dem Verkehr gezogen. Gab es auch in der Literatur eine
Zensur? Eine Marbacher Tagung fragt nach den Grenzen der Kunstfreiheit.
Wird nicht heute viel zu wenig zensiert? Hat
Literatur denn keinen Anspruch darauf, ernstgenommen zu werden? Hat sie
kein Recht auf Strafe? Wer dies keck einforderte, und zwar vor
einundachtzig Jahren, war der später selbst als Zensor in der
fran |
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Trotz «Globalismus» und «Globalkunst» ist es weiterhin der Westen, der die Geschehnisse in der Kunstwelt bestimmtKunst als Begriff
In der Rede vom «Globalismus» vermischt sich Markt mit Traum und
Realität. Genauso ist «Globalkunst» ein Konstrukt, dessen Proklamation
keinen Sinn ergibt, denn es reduziert die feinen Unterschiede auf ein
grobes Raster, damit es am Ende unter den Begriff passt.
Proklamationen sind keine Wirklichkeiten, aber sie helfen, sich zu
orientieren. Das gilt insbesondere für die zeitgenössische Kunst, längst
nicht mehr die des Abendlands, sondern aller Welt. Aber was soll es
bedeuten, |
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Kulturelle Verödung zugunsten touristischer Infrastruktur. Gentrifizierung in Berlin Mitte Arm und sexy? Teuer und öde!
Der Immobilienmarkt macht dem Mythos
Berlin Mitte den Garaus. Immer mehr Kulturinstitutionen schließen oder
wandern ab. Jetzt muss auch die renommierte Fotogalerie c/o Berlin
weichen - für einen schicken Hotelkomplex.
Eigentlich wollte er gar keine Galerie eröffnen. Doch dann entdeckte
der Fotograf Stefan Erfurt im Jahre 2000 auf der Suche nach Räumen für
eine Fotoausstellung der berühmten Agentur Magnum das leerstehende
Postfuhramt in Berlin Mitte. Aus d |
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